Fast alle Chemnitz/Karl-Marx-Städt-er waren in jungen Jahren schon dort. Kinder und Jugendliche aus dem Umland, Lehrer in Ausbildung und Studentengruppe sind ebenfalls in die Nikolaus- Kopernikus Schule ins Heckert gekommen. Heute hat die Schule nicht mehr den ganz passenden Name von Albert-Schweitzer, wenn man an das seit 1981 dort befindliche Schulplanetarium bedenkt. Vor über 20 Jahren kam dann noch eine Sternwarte auf das Schuldach. Betreut wurde die Einrichtung durch Physiklehrer – eine rares Gut in Zeiten vom
Lehrermangel. Daher wurde die Nutzung in den letzten Jahren stark reduziert. Seit diesem Jahr steht die Finanzierung vorerst auf wackligen Füssen, scheint sich aber zunächst wieder zu stabilisieren. Zu den Hauptzeiten waren bis zu 4 Vorführungen am Tag für Kitas und Schulen möglich – aktuell plant man trotzdem sportliche 450 Veranstaltungen pro Schuljahr mit den neuen Honorarkräften.
Leider hat man trotzdem nur die Grundversorgung gesichert. Langfristige Personalfinanzierung und -bindung, Lizenzen für spezielles Filmmaterial, Investitionen in neue Technik und Raumausstattung und die Öffnung des Planetariums für die Öffentlichkeit (nach Schulschluss) sind gefühlt immer noch so fern wie die Galaktischen Haufen, die man an der 6m breiten Kuppel bestaunen kann.
Anmeldungen für Kitas/Schulen
www.planetarium-chemnitz.de
info@planetarium-chemnitz.de
28.03.2026 – Astronomietag
Von 17 bis 21 Uhr begeisterten fünf unterschiedliche Programme Besucher verschiedener Altersgruppen. Ergänzt wurde das Angebot durch Führungen durch die Sternwarte und zahlreiche beantwortete Fragen.